Die Entwicklung der Hautperforation nach Baunscheidt begann Mitte des 19. Jahrhunderts. Das Instrument - der "Lebenswecker" - trägt einen Nadelkopf mit rostfreien Stahlnadeln, die in die Haut eingeschnellt werden. Die Behandlung kann - trocken - oder mit Medikamenten-Einreibung nach der Perforation erfolgen. Bei der letzteren Methode wir ein künstliches Exanthem (Ausschlag) erzeugt. Die "Lebenswecker" werden hauptsächlich zur Behandlung von Erkältungskrankheiten, Rheuma, Ischias, Grippe u.a. angewendet. Sie entfalten Ihre unterstützende Wirkung jedoch auch bei der Heilung von anderen Krankheiten.
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